Übernachtung im Zoo – Mädchenwochenende des Kinderschutzbundes Trier

Mädchenwochenende des Kinderschutzbundes Trier – Diesmal eine Übernachtung im Zoo

Mädchen übernachten im Saarbrücker Zoo

Übernachtung im Zoo

 

Auf die Mädchen im Alter von 8- 12 Jahren wartete diesmal ein ganz besonderes Erlebnis – eine Übernachtung im Zoo. Treffpunkt war der Trierer Hauptbahnhof und mit so viel Gepäck wie man tragen konnte – stiegen alle voller Erwartung, Vorfreude und Spannung in den Zug Richtung Saarbrücken.

Das hatte bis jetzt noch niemand erlebt und so wurden viele aufgeregte und neugierige Fragen gestellt und die Spannung wuchs. In Saarbrücken schafften wir den Wechsel vom Zug zum Bus ohne völlig nass zu werden und erreichten nach einer halben Stadtrundfahrt endlich den Zoo.

Wir wurden schon erwartetet und konnten unser gesamtes Gepäck im Trockenen abstellen und unsere ersten Eindrücke vom Zoo sammeln. Ganz besonders faszinierte der Streichelzoo und die Ziegen erhielten ganz viel Zuwendung und Fürsorge. Aber da waren dann ja auch noch die Pferde, der Esel, das Lama, die Pinguine, die Leoparden……

Nach diesem kurzen Einblick ging es zurück in Forscherhaus und dort lernten wir Frau Silke Reinig kennen, die uns durch die Nacht begleitete. Am Anfang jeden Abenteuers steht der Hunger und so bereiteten wir alle gemeinsam das Abendessen vor um anschließend zusammen zu essen. Aber halt – da war doch noch etwas. In dem Raum in dem wir übernachten sollten befand sich ein Terrarium mit 3 Würgeschlangen. Dies zog natürlich die Aufmerksamkeit aller auf sich und so nahm Silke kurzerhand eine der Schlange heraus und erzählte uns ganz viel darüber. Bevor sie die Schlange wieder zurücklegte, durfte jedes der Mädchen und auch die Betreuerinnen die Schlange anfassen und alle waren erstaunt darüber, wie weich und glatt sie sich anfühlte.

Nach dem Abendbrot richteten wir unser Übernachtungslager auf dem Fußboden im Forscherhaus ein und dann begann der nächtliche Spaziergang durch den Zoo. Es ist unbeschreiblich im Dunkeln als einzige Besucher sich durch den Zoo zu bewegen und zu den Tieren gehen zu können. Die Pinguine waren im Dunkeln noch an den Hängen zu erkennen, die Seehunde lagen als Schatten an Land, Bruno das Tapir ließ sich von uns nicht aus der Ruhe bringen, die Piranhas wurden in ihrer ganzen Schönheit sichtbar, im Affengehege war die Neugier auf uns Besucher spürbar, selbst Pferd und Esel näherten sich uns nächtlichen Besuchern. Faszinierend waren die Flughunde im Nachttierzoo und aufregend das Überqueren der Hängebrücke im Dunkeln. Die Fledermäuse ließen sich – trotz heftigem Bemühens – nicht so anlocken wie gewünscht. Eine weitere tolle Erfahrung war, dass es auch ohne Taschenlampen möglich ist sich im Dunkeln zu bewegen, wenn man den Augen Zeit gibt sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.

Nach einer letzten gute Nacht Geschichte fielen alle in einen tiefen Schlaf. Nach dem Frühstück und dem gemeinsamen Aufräumen am anderen Morgen ging es noch einmal mit durch den Zoo – diesmal zur Fütterung der Seehunde. Mit einem besonderen Geschenk in unseren Rucksäcken. Silke hatte uns allen zum Abschied ein Stück von einer gehäuteten Schlangenhaut geschenkt. Nach einem letzten Abstecher auf den Spielplatz ging es mit dem Bus zurück zum Bahnhof. Nach einem Abstecher in einer bekannten fast Food Kette stiegen wir mit all unserem Gepäck und unseren vielen tollen neuen Erfahrungen und Erlebnissen in den Zug Richtung Trier.